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Flugradar

FlugradarMit einem Flugradar können Fluglotsen auf einer virtuellen Weltkarte sämtliche Flüge verfolgen. Große internationale Flughäfen wie beispielsweise der New York JFK Airport, Paris CDG oder auch der Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt haben einen sehr dichten Luftverkehr. Alleine in Frankfurt, dem größten deutschen Verkehrsflughafen, wurden 2016 über sechzig Millionen Passagiere aus aller Welt gezählt. Er ist übrigens auch der Heimatflughafen für viele Fluggesellschaften wie beispielsweise die Lufthansa und dem Sunexpress Deutschland. Europaweit zählt dieser Airport zu dem drittgrößten Verkehrsflughafen. Daraus wird mehr als deutlich ersichtlich, welche große Rolle der Flugradar für die Sicherheit im Luftverkehr bedeutet.

Die Gesichte des Flugradars

Die Geschichte des ursprünglichen Radars geht übrigens bis auf 1886 zurück. Der deutsche Physiker Heinrich Hertz konnte zu diesem Zeitpunkt bereits elektromagnetische Wellen nachweisen. Zwanzig Jahre später gelang es einem Hochfrequenztechniker in Deutschland Radiowellen zur Ortung zu verwenden. Allerdings wurde der eigentliche Nutzen des Radars damals noch nicht erkannt. Als eigentlicher Erfinder gilt laut Wikipedia, Sir Robert Alexander Watson-Watt. Der schottische Physiker ließ seinen Radar zur Objektortung 1919 patentieren. Flugzeuge wurden damit erstmals 1935 im Meterwellenbereich gefunden. Watson-Watt war übrigens auch an der Entwicklung der Radaranlagen in Britanien im 2. Weltkrieg beteiligt.

Die Verwendungszwecke von Radargeräten für die Flugsicherheit

Flugradar LiveDer Luftraum ist in Hinsicht auf die Flugsicherung gut strukturiert. Die Flugverkehrskontrollen werden in vielen Staaten durchgeführt und stehen in der Regel allen Nutzern des Luftraumes zur Verfügung, also auch den privaten Luftraumnutzern und nicht nur den militärischen oder den kommerziellen Usern. Sind Fluglotsen für eine Staffelung der Flugzeuge verantwortlich, dann ist von einem kontrollierten Luftraum die Rede. Außer dem Funkradar spielt übrigens auch das Kollisionswarnsystem an Bord der Flugzeuge eine wichtige Rolle, da es sich dabei um ein zusätzliches Hilfsmittel handelt, benannt auch als ACAS (Airborne Collision Avoidance System) oder TCAS (Traffic Alert and Collsion Avoidance System).

Ansonsten ist auch der Wetterradar nicht zu vergessen, da er zur Ortung und Erkennung von Schlechtwetterfronten und der Windgeschwindigkeit unerlässlich ist. Der Funkradar ist also nicht alleine für die Sicherheit verantwortlich. Zur Standardausrüstung in zivilen Flugzeugen zählen allerdings die Bordradare für die ATC, die Flugverkehrskontrolle (air traffic control).

Wie funktioniert ein Flugradar?

Flugzeuge werden im Prinzip über zwei verschiedene Arten verfolgt und kontrolliert, über den sogenannten Primär- und über den Sekundärradar. Beim Primärradar handelt es sich um elektromagnetische Impulse von der Bodenstation aus, die von der Oberfläche der Flugzeuge dann reflektiert und wieder zurückgeworfen werden. Dadurch lässt sich der Standort der Maschinen auf der ganzen Welt ermitteln. Bei dem Sekundärradar werden die gesendeten Signale allerdings beantwortet, aber nur dann, wenn die Flugzeuge auch mit einem Transponder ausgestattet sind. Somit lassen sich nicht nur die Identität ermitteln, sondern auch weitere Daten wie die Flughöhe und die Flugstrecke. Die empfangenen Signale werden dann an die Fluglotsen am Boden weitergeleitet.

Flugzeugradar online

Durch den Flugradar sehen die Lotsen auf einer digitalen Karte die notwendigen Informationen über die Flugrichtung, die Flughöhe, Geschwindigkeit und auch über die Rufzeichen. In der Luftfahrt gibt es allerdings Unterschiede zwischen den Boden- und den Luftfunkstellen. Laut der International Civil Aviation Organization (ICAO) sollen die Flugradarkontrolldienste übrigens auch in englischer Sprache durchgeführt werden können und nicht nur in der lokalen Sprache. Das System der Flugüberwachung von Flightradar24 ist dem sekundären Flugradar ähnlich, die Technik basiert allerdings auf dem Automatic Dependent Surveillance Broadcast System, kurz ADS-B genannt.

Wofür wird ein Flugradar sonst noch verwendet?

Der Flugradar ist für Fluglotsen unerlässlich um einen geordneten und auch relativ schnellen Flugverkehrsfluss zu gewährleisten. Zusammenstöße in der Luft lassen sich mit dem Flugradar verhindern, sowie natürlich auch mögliche Zusammenstöße auf den Bewegungsflächen am Flughafen. Die Fluglotsen stellen Anweisungen und wichtige Informationen für einen sicheren Flug zur Verfügung und sorgen bei Notfällen für Unterstützung in Form von Rettungs- und Notdiensten. Für die einzelnen Flugbewegungen ist das Flugradar zuständig, es zählt also mit zu den wichtigsten Hilfsmitteln der Fluglotsen im Kontrollturm.

Verwendung eines FlugradarsIm Flughafen Tower beobachten die Lotsen den umliegenden Luftraum und koordinieren mit den Piloten die Startfreigabe, sowie auch das Verfahren zum Abflug. Nachts oder bei Sichtbehinderungen arbeiten sie mit der Unterstützung vom Bodenradar. Die Kontrollzentralen der Flugradare sind in der Regel hochmodern ausgerüstet. Startet das Flugzeug, dann werden die genauen Startdaten in den Computer eingegeben und der Abflug mit dem Funkradar so lange weitergeleitet, bis das Flugzeug eine gewisse Höhe erreicht hat. Beim Landen ist der Vorgang dann umgekehrt. Das Flugzeug wird in diesem Fall an die An- und Abflugkontrolle über den Funkradar übergeben und dann vom Towerlotsen kurz vor der Landung übernommen, bis die Maschine sicher auf dem Boden gelandet ist. Der Flugradar war lange Zeit ein streng gehütetes Geheimnis nur für Insider, da im Prinzip nur die Fluglotsen die Informationen zur Verfügung hatten, wo sich die Flugzeuge aufhalten.

Flugradar im Internet

Der Flugradar im Internet ist natürlich ein Riesenvorteil für Privatpersonen. Die jeweiligen Positionen der Flugzeuge sind daher für jeden einsehbar und die Fluginformationen sind deshalb nicht mehr nur speziell den Fluglotsen vorbehalten. Mit dem Online-Flugradar kann man in Echtzeit jetzt selbst die Flüge verfolgen und ist deshalb nicht mehr auf die mehr oder weniger höflichen Auskünfte vom Flughafenpersonal oder von gestressten Mitarbeitern der Airlines angewiesen. Der Flugradar nimmt uns die typische Angst die wir in der Regel empfinden, wenn ein guter Freund oder ein Familienangehöriger ins Ausland fliegt. Noch vor einigen Jahren gab es überhaupt keine Möglichkeit zu wissen, wo genau im Luftraum der Passagier unterwegs war, von nicht vorhandenen Kommunikationsmitteln komplett abgesehen.

Flugradar liveWer selbst schon stundenlang am Flughafen auf einen Passagier warten musste weil die Maschine Verspätung hatte, weiß natürlich genau, was das für ein unangenehmes Gefühl ist. Noch dazu, wenn die Angestellten dort selbst nicht wissen, was überhaupt passiert ist und wann der Flieger endlich eintreffen soll. Diese Zeit ist absolut furchtbar, da man sich schon alleine durch das Warten mit den schlimmsten Mutmaßungen nur unnötig verunsichert. Wer allerdings mit dem Flugradar einen bestimmten Flug verfolgt, kann sich diese Sorgen schon im Vorhinein abschreiben. Rund um die Uhr stehen die Fluginformationen auf Abruf bereit. Es wird also ständig ersichtlich, in welchem Luftraum, mit welcher Geschwindigkeit und in welcher Höhe sich die gesuchte Flugnummer gerade aufhält.

Wie findet man eine Flugnummer im Flugradar?

Um einen bestimmten Flug zu verfolgen, muss man nur die gewünschte Flugnummer suchen und in das Suchfeld im Flugradar eingeben. Auf einer interaktiven Weltkarte wird dann sofort nach der Datenübermittlung die aktuelle Position vom Flug in Echtzeit übermittelt. Es ist also zum Glück keine Ausbildung als Fluglotse erforderlich, um den Flugradar zum eigenen Nutzen zu verwenden. Einfacher geht es nun wirklich nicht, denn es sind auch überhaupt keine Kenntnisse erforderlich, um die Flugnummer anzugeben. Auch wenn die Flugnummer nicht bekannt ist, kann man trotzdem den Flug verfolgen, wenn die Fluglinie, der Flughafen und die Abflugszeit bekannt ist. Allerdings ist die Suche in diesem Fall auch mit einem etwas größerem Zeitaufwand verbunden. Ansonsten sind die gewünschten Informationen sofort sichtbar, man findet die gegebene Position, die Geschwindigkeit, Flughöhe und natürlich auch die gesuchten Angaben, was die Landung am Flughafen angeht.

Flugveränderungen sind im Flugzeugradar sichtbar

Flüge lassen sich mit dem Flugradar wirklich einfach und vor allem schnell finden und verfolgen. Verzögerungen werden somit auch in Echtzeit sichtbar. Aber auch wenn die Flugstrecke aus irgendeinem Grund vom Piloten geändert wird, fallen diese Details sofort ins Auge. Es gibt bereits mehrere bekannte Fälle, wo dieses Geschehen von Online-Flugradaren aufgedeckt wurde, noch bevor die Fluggesellschaften in dieser Hinsicht ihre offiziellen Mitteilungen machten. Obwohl ein Flughafenbesuch sicherlich nicht so leicht ersetzbar ist, bringt der Flugradar im Internet auf jeden Fall sehr viele Vorteile. Er trägt zu einem besseren Verständnis des Luftverkehrs bei. Auch lässt sich dadurch leicht herausfinden, welche Flugzeuge eigentlich ständig über unser eigenes Haus fliegen.

Je detaillierter man die Ausschnitte auf der interaktiven Karte wählt, desto leichter ist es auch, die einzelnen Flüge zu verfolgen. Durch das Zoom lassen sich nicht nur Städte auswählen, sondern auch Straßen und eher kleine Ortschaften. Die Kartenauswahl beim Funkradar lässt sich also selbst bestimmen, so dass die nächste Flugreise mit genauerer Planung sicherlich auch wirklich problemlos verlaufen kann.

Flugradar
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